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Pay It Forward Ruf 1060 (VÖ: 02.09.02) “My blues has taken me around the world, from Chicago to Berlin, from Tokyo to Paris, it never mattered to me what color your skin is or what countra you live in, as long as we share in that feelin’ I call the blues and become friends.” Dieses Statement stammt von Luther Allison und es beschreibt perfekt die Lebensmaxime des vor fünf Jahren verstorbenen großen Blues-Musikers. Während seiner Laufbahn vermochte Allison so nicht nur unter den Bluesfans zahlreiche Freunde zu finden, auch viele seine Musikerkollegen fühlten sich ihm in Freundschaft verbunden. Da blieb es natürlich nicht aus, dass immer wieder interessante Konstellationen auf der Bühne und im Tonstudio entstanden und Luther zusammen mit vielen illustren Gästen seinen Blues zelebrierte. Zwölf Beispiele für derartige musikalische Zusammenkünfte finden sich auf der CD „Pay It Forward“, die Ruf Records Anfang September veröffentlicht hat. Marla Glen, Joanna Conner, James Solberg, das deutsche Duo Friend’n’Fellow und sein Sohn Bernard sind nur ein paar der hier vertretenen Musiker. Wir erleben ihn auf der CD, die Aufnahmen aus Allisons Pariser Zeit zwischen 1984 und 1994 enthält, in der ganzen stilistischen Vielfalt, die seine Musik prägte. Mal kann man erdigen Bluesrock erleben, dann wieder geht es mit einer gehörigen Portion Funk und Soul zur Sache. Bisweilen herrschen die leisen Töne, ganz nah an der Roots des Blues, vor, dann wieder geht es geradezu überschwänglich zu. Dabei erscheinen Luther Allison und seine jeweiligen Gäste immer 100%ig glaubwürdig. „Pay It Forward“ stellt nicht nur wegen sechs bislang unveröffentlichter und drei derzeit nicht mehr erhältlicher Titel einen musikalischen Leckerbissen für jeden Bluesfan dar, sondern auch wegen der hohen Qualität jedes einzelnen Tracks. |
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