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Even After That Fenn Music/Dixiefrog DFGCD 8543 (VÖ: 02.12.02) Seit dem abflauen des Britpop (und eigentlich schon einige zeit vorher, wenn man ehrlich ist) ist aus dem Vereinigten Königreich musikalisch nur wenig Aufregendes über den Kanal geschwappt. Kula Shaker waren eine Band, die das zeug zu Großem hatten, doch sie verschwanden in der Versenkung. Eine hierzulande noch nicht allzu bekannter Combo ist Amor. Gestartet war man als klassisches Rock-Trio in der Besetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug, mittlerweile hat man einen zweiten Gitarristen zum Line-Up hinzugefügt. Wer nun eine Menge Power in der Musik vermutet. sieht sich angesichts des nun erschienen zweiten Albums der Band, „Even After That“, durchaus bestätigt. Da geht bisweilen die Post so richtig schön ab und Frontmann Jon Amor lässt seine Gitarre nach allen regeln der Kunst krachen. Aber auch die leiseren Töne beherrschen Amor aus dem Eff Eff. Bluesige Tracks wie „Can’t Stand Up“ legen davon ein beredtes Zeugnis ab. Auch diese Songs werden wieder von der großartigen Gitarre getragen. Bisweilen gönnt sich die Band kleinere Ausflüge ins Popgeschehen. So vermeint man hin und wieder entfernte Ähnlichkeit zu den Beatles zu entdecken. Sparsam, aber effektvoll eingesetzte Samples runden das Bild schließlich ab. Und so ist „Even After
That“ eine technisch und musikalisch brillante und abwechslungsreiche Platte
geworden, die der Band sicherlich einigen Auftrieb geben dürfte. In
der offiziellen Review zum diesjährigen Glastonbury Festival kann
man über Amor lesen:
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