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Contagion Verglas/SPV (VÖ: 27.01.03) Es ist nun fast genau acht Jahre her, als der ehemalige Marillion-Drummer Mick Pointer mit einer neuen Band im Musikgeschäft zurückmeldete. Schon damals stellte Arena, so hieß diese Combo, eine Bereicherung für die Progrock-Szene dar. Mittlerweile haben sich die Briten zu einer der führenden Bands in diesem Genre entwickelt. Die Alben erhalten regelmäßig beste Kritiken und auch live wissen Arena ihre Fans zu begeistern. Auch Wechsel im Line-Up, deren spektakulärster wohl der Abschied von Sänger Paul Wrightson, der durch Rob Sowden ersetzt wurde, war, konnte die Formation nicht von ihrem Erfolgskurs abbringen. Es der Highlights in der Bandgeschichte stellt sicherlich das 1998er Album „The Visitor“ dar, das zu den besten Progrock-Alben des Jahres zählte. Dort, wo Arena mit „The Visitor“ aufgehört haben, knüpfen sie nun mit ihrem aktuellen Album „Contagion“ an. Beim Opener „Witch
Hunt“ legen Pointer & Co. sich gleich furios ins Zeug und stellen so
die Weichen für ein äußerst dynamisches und abwechslungsreiches
Album. Kraftvolle Gitarren, ein sehr dynamischer, bisweilen peitschender
Bass, der die Musik immer wieder vorantreibt, Keyboards, die mal feine
Klangteppiche weben, die als Grundlage für die Sound dienen, und dann
wieder selbst in der Vordergrund treten und Sowdens Gesang, der immer wieder
wunderbar mit den Instrumenten harmoniert, bestimmen das Bild. Arena präsentieren
sich auf „Contagion“ als eine prima eingespielte Einheit, die ein wenig
an Marillion in ihren besten Tagen erinnert. In dieser Form stellen die
Jungs die meisten ihrer Kollegen in den Schatten, so klingt die Zukunft
des Progrock!
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