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Arise
The Godly Work Of Art
Spinefarm Records SPI 121 CD

Ein Weg, sich im Musikgeschäft erste Meriten zu verdienen, geht über das Covern bekannter Songs. Dieser Weg hat den Vorteil, dass zumeist eine Menge publikumserprobtes Material vorliegt, man sich also wenig Gedanken über die Setlist für eigene Konzerte machen muss. Der Haken bei der Angelegenheit liegt indes darin, dass nur die wenigsten Coverbands über die lokale Ebenen hinaus bekannt werden. Wer überregional wirklich erfolgreich werden will, muss schon eigene gute Songs zu bieten haben.

Arise, eine Death Metal Band aus dem Schwedischen Sävelund, sind genau diesen Weg gegangen. Als Patrik Skoglöw und Daniel Bugno die Combo 1994 gründeten, versuchten sie sich mit ihren Mitstreiter zunächst als Coverband mit Titeln von u.a.  Machine Head, Pantera oder Sepultura (daher stammt auch der Name Arise). Diese Phase dauerte ungefähr ein Jahr, dann gab es kleinere Line-Up Änderungen und man entschloss sich, erste eigenen Stücke zu schreiben.

Dies war auch der Zeitpunkt, als sich Arise immer mehr der heimatlichen Spielart des Death Metal öffnete. Diese schwedische Variante gewann mit der Zeit mehr und mehr an Gewicht, doch man kann noch immer die Einflüsse der amerikanischen Bands ausmachen.

So ist in den vergangenen Jahren also eine ganz eigene Richtung entstanden. Dass es sich dabei natürlich um Death Metal handelt, versteht sich bei der Biographie von Arise fast von selber. Und da ist es natürlich auch keine Frage mehr, dass die Formation mit der genreüblichen Brutalität zu Werke geht. Die Schweden kommen dabei für gewöhnlich mit dem klassischen Line-Up daher: zwei Gitarren, die für gehörigen Druck sorgen, Bass, ein Schlagzeuger, der sein Instrument nach Herzenslust verprügelt und ein wunderbar bellender Sänger. 

Als recht variabel erweisen sich Arise in Sachen Geschwindigkeit. Auf „The Godly Work Of Art“ sind ultraschnelle Tracks („Haterush“) ebenso vertreten wie ruhigere, für dieses Genre schon fast balladeske, Stücke („Delusion Of Life“), bei denen die Jungs dennoch vollen Einstz zeigen und nichts von ihre Aggressivität vermissen lassen. 

Und so bescheren die vier Schweden den Hörern mit diesem Album recht unterhaltsame 45 Minuten. Hartgesottene Metalfans dürften an der Scheibe ihre Freude haben, Anhänger des Kuschelrock sollten indes besser ihre Finger von „The Godly Work Of Art“ lassen.

Tracklisting
1. A Godly Work Of Art
2. Generations For Sale
3. Within
4. Delusison Of Life
5. Haterush
6. Cellbound
7. Wounds
8. Abducted Intelligenic
9. And The Truth Is Lies
10. Motorbreath