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Nordland Part 1 Black Mark BMCD 666-18 (VÖ: 18.11.02) In den 80er Jahren zählte Bathory ohne Zweifel zu den ersten Adressen in Sachen Blackmetal weltweit. Zunächst als „richtige“ Band gestartet und dann als Soloprojekt des Multiinstrumentalisten Quothorn fortgeführt, setzte Bathory mit jedem neuen Album neue Maßstäbe in diesem düsteren Genre. In den 90er Jahren dann vermochte Quothorn/Bathory nicht mehr in jeder Hinsicht zu überzeugen. Den Produktionen fehlte bisweilen die Überzeugungskraft – es wollte fast so scheinen, als sei Qothorn nicht richtig bei der Sache. Und so hielten sich immer wieder hartnäckig Gerüchte, Bathory strebe unaufhaltsam seinem Ende entgegen. Nun schreiben wir das Jahr 2002 und Quothorn präsentiert sich lebendiger denn je. Mit „Nordland Part 1“ ist dieser Tage ein neues, machtvolles Lebenszeichen der Band auf den Markt gekommen, das alle Merkmale eines guten Bathory-Albums aufweist. Auf der Grundlage machtvoller und düsterer Schlagzeugarbeit finden wir die für Quothorn typischen sägenden, bisweilen schrill aufkrieschenden Gitarren und den unheilvoll klingenden Gesang. Angereichert wird das ganze durch gezielte folkige Einsprengsel – dann darf sich auch mal eine akustische Klampfe ins Geschehen mischen.. Zudem kommt die Musik schwerfällig und düster daher und erzeugt so eine bedrohliche Atmosphäre. Der Hörer fühlt sich unwillkürlich in eine dunkle Sagenwelt versetzt, in der hinter jedem Gestrüpp eine neue Gefahr lauert. „Nordland Part 1“ liefert so wohl den perfekten Soundtrack für eine Welt wie J.R.R. Tolkiens Mordor (auch wenn man Quothorn nicht darum gebeten hat, die musikalische Begleitung für den Herrn der Ringe beizusteuern). Mit diesem Album ist Bathory endgültig wieder dort angekommen, wo die Band sich in den 80ern schon befunden hat: an der Spitze des Blackmetal. Kaum eine andere Band spielt diese düstere Musik so konsequent wie diese. Diese Scheibe ist ein absolutes Muss für alle Metalheads. |
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