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Sounds Of Science Phazz A Delic 038 1282 (VÖ: 06.06.03) Wie klingt unsere Erde, die DNA-Sequenz von Aids und Mozart in 4,5-facher Lichtgeschwindigkeit? Was hören Babys im Mutterleib und ist das wirklich ein UFO? Sind wir tatsächlich Zeugen einer Rede Lenins oder der Live-Übertragung der Mondlandung? Und was haben Kornkreiszeichen mit Musik und Wissenschaft zu tun? Wen derartige Fragestellungen ein wenig zu abgedreht erscheinen, sollte hier vielleicht nicht weiterlesen. Wer aber Interesse an schrägen Dingen und abgefahrenen Experimenten hat, ist bei Berger genau richtig aufgehoben (Achtung. bitte nicht mit dem Spross von Cindy & Bert verwechseln, der für die Titelmelodie der zweiten „Big Brother“-Staffel verantwortlich zeichnete). Mit digitaler Botanisiertrommel und virtuellem Schmetterlingsnetz zieht der Produzent, Klangforscher und Soundbotaniker Lutz Berger durchs Universum und staunt immer wieder, welche akustischen Schätze und Raritäten im Cyberspace zu finden sind und welche Klangdimensionen die moderne Wissenschaft erschließt. Von den Aufnahmen ferner Planeten bis zum genetischen Code - immer wieder erweisen sich die harmonikalen Proportionen als das ABC der Natur und das kleine 1x1 der Evolution. Lutz Berger hat so jede Menge Soundschnipsel (insgesamt sind es 270 geworden – die Ursprünge und Quellen werden im ausführlichen Booklet erläutert, das jeder beim Hören der CD zur Hand haben sollte) gesammelt und für „The Sounds Of Science“ zusammen montiert. Den Rahmen für diese Montagen bilden dabei entspannte Soundteppiche, die stilistisch irgendwo im Chill-Iout und Ambient-Bereich zu verorten sind. Die Soundschnipsel finden sich in Klangschichten grenzüberschreitender Künstler wie Wolfgang Amadeus Mozart, Eric Satie, Pit Baumgartner, Mani Neumeier, Dave Stafford, Zachary Goldberg, Ronald Herbe, Susann Alexjander, Kai Schroko, Henry Alan Hargrove, John Dunn, Nobuo Munakata, Martin Münch, John Elliott, Adax Dörsam, Bob van Belle, Biber Gullatz, Eckes Malz und vielen mehr. Insgesamt ist „The
Sounds Of Science“ ein ebenso entspanntes wie spannendes Album gelungen,
bei dem man immer wieder neu auf Entdeckungsreise gehen kann.
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