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Ghost Of A Rose Steamhammer/SPV 74992 (VÖ: 30.06.03) Ritchie Blackmore ist jeden Rockfan natürlich bestens bekannt. Insbesondere in en 70er und 80er Jahren stand der Gitarrist zusammen mit Deep Purple und Rainbow an der Spitze der internationalen Hardrock-Acts. In den 90ern schließlich wurde es merklich ruhiger um Blackmore und seine Combos. Nach einigen Hin und Her stieg er endgültig bei Deep Purple aus und auch eine Reunion von Rainbow gestaltete sich wenig erfreulich. Wer Rainbow in dieser Phase einmal live gesehen hat, musste bemerken, dass Ritchie nicht mit viel Freude bei der Sache war. Lustlos spulte er seinen Part ab, nicht selten unterbrach er Songs gar, weil er keine Lust mehr hatte. Der harte Rock war offenbar nicht mehr Blackmore’s Ding. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon seine Liebe zur Renaissance Musik und zum mittelalterlich geprägten Folk entdeckt. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Candice Night rief er die Formation Blackmore’s Night ins Leben, um sich fortan diesen akustisch dominierten Klängen zu widmen. Dieses musikalische Experiment erwies sich nicht nur als langlebig – schließlich kann man in diesem Jahr 5-jähriges Bandjubiläum feiern – sondern auch als recht erfolgreich. Blackmore’s Fans schienen seinen stilistischen Wandel durchaus zu goutieren, die Alben von Blackmore’s Night konnten gute Charts-Platzierungen verzeichnen. Letzthin veröffentlichte er mit Blackmore’s Night ein Live-Doppel-Album, das sich als sehr erfolgreich erwies. Nun legen der Gitarrero und seine Lebensgefährtin nach: Mit „Ghost Of A Rose“ kommt ein neues Studioalbum auf den Markt. Es gibt dabei überhaupt keine Zweifel, dass sich auch dieses Album wieder bestens verkaufen wird. Denn schon von beginn an zieht die CD den Hörer vollkommen in seinen Bann. „Way To Mandaly“, der Opener, weiß durch einen getragenen Keyboardteppich, auf dessen Hintergrund sich der betörende Song entwickelt, zu überzeugen. Von da an wechseln sich heitere mittelalterliche Tänze mit melancholischen Songs ab. Besonders letztgenannte Titel sorgen dabei immer wieder für Gänsehaut und markieren die großen Highlights des Albums. Das Joan Baez-Cover „Diammonds And Rust“ sorgt zum Beispiel für angenehme Gänsehaut. Ebenso ragen der Titeltrack und das von Candice Night verfasste „Ivory Tower“ aus dem Album heraus. Aber diese Songs stellen nur die Perlen einer ansonsten auch überdurchschnittlichen Produktion heraus. Wer ein Faible für
Folkrock, tollen Gesang und stimmungsvolle Musik hegt, muss sich „Ghost
Of A Rose“ auf jeden Fall anschaffen. Die CD setzt in diesem Beeich Maßstäbe!
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