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Popa Chubby
The Good, The Bad And The Chubby
Dixiefrog CD 8530

Längst ist Popa Chubby, der schwergewichtige Blues-Rocker aus New York, kein Insider Tipp mehr. Auftritte u.a. im Rockpalast und vielbejubelte Tourneen sprechen da eine beredte Sprache. 

Bislang waren es auch vor allem die bisweilen exzessiven Konzerte, mit denen Popa Chubby von sich für Furrore sorgte. Hier spielte er seine Qualitäten als Gitarrist so richtig aus und zeigte dem Publikum, wo in Sachen Bluesrock heutzutage der Hammer hängt.

Nun ist es ihm gelungen, die Energie von der Bühne mit ins Studio zu nehmen. „The Good, The Bad And The Chubby“ wurde folgerichtig eines der besten Alben des Ted Horowitz alias Popa Chubby. Stilistisch findet man hier angefangen bei akustischen Tracks über Latino-Sounds und Bluesrock bis hin zu astreinen Heavyrock-Songs alles, was des Rockers Herz begehrt. Da wechseln zudem eher „traditionelle“ Klarinettenklänge mit „modernem“ Scratching ab – beides Dinge, die man nicht unbedingt auf einer Bluesrock-Scheibe vermuten darf – und immer funktioniert das Ganze großartig. Auf diesem Album wirkt kein Ton, kein Instrument und keine musikalische Variante gezwungen oder fehl am Platz. „The Good, The Bad And The Chubby” kommt einfach als Einheit daher.

Mit diesem Album dürfte sich Chubby wohl endgültig in der ersten Liga der Bluesrocker etabliert haben. Fans guter handgemachter Musik sollten sich die Scheibe auf jeden Fall zulegen.

Tracklisting
1. Somebody Let The Devil Out (4:20)
2. If The Diesel Don’t Get You Then The Jet Fuel Will 83:23)
3. I Can’t See The Light Of Day (4:49)
4. I’ll Be There For You (5:12)
5. Stress Will Kill You Every Time (5:32)
6. No Trouble No More (4:20)
7. Bad Connection (4:16)
8. Strange Way Of Saying I Love You (4:18)
9. P-O-P-A (4:48)
10. Already Stoned (5:18)
11. Dirty Lie (5:57)
12. Passion (5:42)
13. Play It From The Heart (8:26)