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The Essential 1978-1981 Repertoire Records REP 4780 Wenn die Sprache auf Lee Clayton kommt, zeigen sich Rezensenten und Fans zumeist gleichermaßen begeistert. Leider passiert so etwas viel zu selten (selbst in diversen Rocklexika findet man nicht häufig einen Eintrag unter seinem Namen), denn Clayton zählt nicht zu den schillerndsten Gestalten des Musikbiz. Das mag daran liegen, dass Billy Schatz, wie er mit bürgerlichen Namen heißt, einfach nicht zu den Menschen zählt, die sich permanent in den Vordergrund drängeln müssen. Zudem hat er schon immer das gemacht, was ihm am besten und richtigsten erschien (inklusive einer fast 10-jährigen Auszeit als Musiker, während der er sich als Schriftsteller betätigte). Dass sich der Musiker Lee Claytons ganz und gar nicht hinter berühmteren Zeitgenossen verstecken muss, zeigt das Album „The Essential Lee Clayton – 1978-1981), das jüngst bei Repertoire Records erschienen ist. In den vier Jahren, die dieser Compilation zugrunde liegen, veröffentlichte Clayton drei hervorragende Alben: „Border Affair“, „Naked Child“ und „The Dream Goes On“. Die beeindruckendsten Songs der Alben haben es nun auf diese CD geschafft. 16 Titel, die die gesamte Bandbreite von Claytons Ausdrucksformen widerspiegeln, finden wir hier. Die Grundlage seiner Stücke bildet hierbei die Country-Musik (nebenbei bemerkt sprechen wir hier von „richtiger“ Country Musik, nicht von diesen unerträglichen Lonesome-Cowboy-Meets-Lonesome-Horse-Geseiere), die – je nach dem – mit knackigem Rock, bluesigen Einsprengseln oder Singer/Songwriter-Elementen angereichert wird. Das Eregebnis sind samt und sonders eindringliche und zumeist ein wenig düstere Songs. Bisweilen klingt Clayton wie ein Bruce Springsteen in seinen besten Zeiten, dann wieder erkennt man einen Schuss Bob Dylan. Die Gitarrenparts (insbesondere die mit der E-Gitarre gespielten) lassen dann und wann eine Verwandtschaft zu Neil Young erkennen. Dabei verliert Clayton aber nie seine ganz persönlicher Note. Insgesamt haben wir es hier mit einer tollen Compilation einen großartigen Musikers zu tun. Wer Lee Clayton noch nicht kennt, sollte dringend seine Bekanntschaft machen und sich diese feine Scheibe anschaffen (wer ihn schon schätzt, muss das Album sowieso haben). Neben jeder Menge guter Musik gibt es natürlich - es handelt sich schließlich um einer Repertoire-Produktion – ein sehr informatives Booklet mit einer recht ausführlichen Clayton-Biographie. „The Essential...“ ist eine CD, die man immer wieder gerne hört. |
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