Home

Links
Bands A-F
Bands G-M
Bands N-S
Bands T-Z
Musik allgemein
Labels
Fanclubs

Tonträger
DVD
Aktuell
Re-Releases
Archiv
Shops

Krautrock-Archiv

The Darkness
Permission To Land
Atlantic/eastwest 5050466-7452-2-4
(VÖ: 27.10.03)

In Großbritannien werden sie schon längst als die neuen Helden im Rockgeschäft gehandelt, hierzulande sind The Darkness ein noch fast unbeschriebenes Blatt. Das soll sich aber nun ändern, denn dieser Tage wird „Permission To Land“, das Debütalbum des britischen Quartetts auch in Deutschland veröffentlicht.

Die englische Musikpresse überschlug sich fast, als das Album auf der Insel in die Plattenläden kam. „..absolutely fucking genius. No, scub that. Beyond genius and out the other side,” schwärmte Dave Everly vom Magazin “Kerrang!” zum Beispiel und Matt Everitt dichtete in „The Fly“: „The most overblown, vainglorious, vital band to ever have placed foot upon monitor…true stars”. 

Nun ist es ja bekannt, dass die ansonsten so kühlen Briten jegliche Zurückhaltung aufgeben, wenn es sich um Fußball oder Rockmusik handelt, man sollte derartige Ausbrüche also mit der nötigen Vorsicht genießen. Hört man sich nun aber „Permission To Land“ an, beginnt man Verständnis für die englische Kollegen aufzubringen. Enorm frisch und respektlos kommt einem hier eine geballte Ladung Rock, zumeist der härteren Gangart, entgegen. Dabei beweisen sie viel Gespür für gute Hooklines, ein einprägsames Riffing und Songs mit Ohrwurmcharakter. Irgendwo zwischen AC/DC und Queen sei diese Musik angesiedelt, weiß die Plattenfirma zu berichten, und sie hat Recht mit dieser Charakterisierung. Zudem fügen die Briten noch einen guten Schuss Glamrock, wie er in den 70ern zelebriert wurde, dazu.

„Bei ‚Permission To Land’ geht es weniger darum, uns als Band zu profilieren. Vielmehr wollen wir die gegenwärtige Rockszene ein wenig aufmischen und von dem unnötigen Mist ablenken, von dem es momentan eine Menge gibt,“ gibt Frontmann Justin Hawks selbstbewusst zu Protokoll und sieht sich schon auf dem Weg von den Underdogs zu Superstars.

Bis dahin haben The Darkness indes noch einen ordentlich Werg vor sich. Mit ihrem guten Debüt sind sie aber auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.
 

Tracklisting
1. Black Shuck
2. Get Your Hands Off My Woman
3. Growing On Me
4. I Believe In A Thing Called Love
5. Love Is Only A Feeling
6. Givin’ Up
7. Stuck In A Rut
8. Friday Night
9. Love on The Rocks With No Ice
10. Holding My Own