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Dirty Americans
Strange Generation
Roadrunner Records
(VÖ: 15.03.04)

Hört man heutzutage von den „Dirty Americans“, mag so mancher versucht sein, an George Bush und seine Regierung zu denken. Wir wollen uns aber hier ausnahmsweise nicht um Politik, sondern um Rockmusik kümmern.

Richtig, hier geht es Roch, und zwar um dreckigen, amerikanischen Rock (womit wir auch schon das Geheimnis des Bandnamens gelüftet hätten). Entstanden sind die Dirty Americans aus den Ruinen einer anderen Band, The Workhouse Movement. Die hatten in den USA schon ein wenig für Aufregung sorgen können und gerade ihre ersten Konzerte zusammen mit Bands wie Slipknot, Pitchshifter, Kittie oder Fu Manchu absolviert, als sie merkten, dass es wohl doch nichts mit ihnen werden würde. Kurzerhand löste man die Combo auf und hob schließlich nach kurzer Zeit die Dirty Americans aus der Taufe.

Jeff Piper, Gitarrist des Quartetts, beschreibt das musikalische Credo seiner Kapelle folgendermaßen: „Dirty Americans was created in the wake of a long and trying quest to succeed and survive, musically and emotinally. Lyrically, that is the core of what our songs are written about. Musically, we focussed on just being a fuckin’ rock band again.”

Damit ist eigentlich schon fast alles gesagt. Handgemachter Rock, mal dreckig und hart gespielt, dann wieder entspannt daherkommend und dabei immer grundehrlich ist das gebot der Stunde. Die Dirty Americans zeigen sich beeinflusst von Kollegen wie Led Zeppelin, Bob Seeger, Cactus oder Grand Funk Railroad, aber auch Acts wie Kid Rock haben ihre Spuren hinterlassen. 

„Strange Generation“ bietet 13 Rocksongs auf, die man durchweg gerne hört. Die Dirty Americans haben mit diesem Album den Rock zwar nicht neu erfunden, stellen mit ihrer frischen und unverkrampften Art aber eine Bereicherung des Genres dar. 
 

Tracklisting
1. No Rest (4:10)
2. Car Crash (2:40)
3. Strange Generation (3:42)
4. Burn You Down (3:08)
5. Time In Space (3:31)
6. Give It Up (4:43)
7. Dead Man (5:18)
8. Control (3:34)
9. Deep End (3:08)
10. Way To Go (3:20)
11. Light-Headed (3:43)
12. Chico (3:36)
13. We Were Young (4:33)