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No. 3 Steamhammer/SPV 085-74952 CD (VÖ: 02.06.03) Die Wege des Herrn sind unergründlich – so heisst es in religiösen Kreisen oft und gern. Manchmal lässt sich diese Weisheit auch auf die Rockmusik anwenden. Nehmen wir zum Beispiel den Gitarristen und Sänger der Band „Firebird“, Bill Seer. Bereits im zarten Alter von 12 Jahren begann er Gitarre zu spielen. Seine Vorbilder fand er damals in Jimi Hendrix und vor allem in Ritchie Blackmore von Deep Purple. Ein paar Jahre später spielte er erstmals in einer Band, und zwar bei Napalm Death. Sie haben allerdings nur recht wage etwas mit Seers frühen musikalischen Vorlieben zu tun. 1989 verließ er die Band wieder und schloss sich Carcass, einer der einflussreichsten Death-Metal-Combos überhaupt, an. Fünf Alben und sechs Jahre später machte Seer sich wieder davon, diesmal , um seine eigene band zu gründen. Und hier schließt sich der kreis dann,. Denn „Firebird“ ist ganz klar dem guten alten Hardrock, wie ihn Bands wie Deep Purple zelebriert haben, verhaftet. „Firebird“ kommen allerdings als Trio, ohne Orgel, daher. Viel Power, großes Engagement und jede Menge Spielfreude zeichnet dabei die Band um Bill Seer aus, dessen Gitarrenspiel eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens steht. Mitreißende Solos und Hooklines kennzeichnen die einzelnen Songs, die stilistisch irgendwo zwischen (Hard-)Rock und Blues beheimatet sind und ein beredtes Zeugnis von Seers songwriterischen Qualitäten ablegen. Mit diesem Konzept
erfinden Firebird den Rock zwar nicht neu, sie legen aber Zeugnis davon
ab, dass es auch Anno 2003 noch waschechte Rocker gibt, die ihr Heil in
selbstgemachtem, dreckigen Hardrock suchen. Ein schönes Album, das
sich für jeden echten Rockfan wirklich lohnt!
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