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Now SPV 71692 (VÖ: 25.08.03) Manche Musiker sind im Verlauf ihrer langen Karriere zu richtigen Institutionen im Musikgeschäft geworden. Man kann sich das Business kaum mehr ohne sie vorstellen. Dabei müssen diese Musiker dann auch nicht ständig neue Alben veröffentlichen (tun sie auch meistens nicht mehr), sie tauchen lediglich hier und dort mal wieder bei einen Benefizkonzert oder auf einer Compilation auf und bringen sich so wieder in Erinnerung. Und dann kommt irgendwann doch wieder ein ganz neues Album auf den Markt... Einer dieser Musiker ist Peter Frampton. Bei ihm hat eigentlich ein Album gereicht, um ihn immerwährenden Ruhm zu bescheren: „Frampton Comes Alive“ aus dem Jahr 1976. Diese Doppel-LP findet sich nun wirklich in fast jeder Plattensammlung und Songs wie „Baby I Love Your Way“ oder „Do You Feel Like I Do“ sind mittlerweile so etwas wie rockmusikalisches Allgemeingut geworden. Bekannt geworden ist diese LP auch wegen der diversen Effektgeräte, die Frampton hier an seine Gitarre angeschlossen hat, allen voran die sogenannte Voicebox, mit deren Hilfe er seine Gitarre als Vocoder benutzen kann und die seiner Stimme bei einigen Tracks einen Mickey-Maus-Klang verleiht. Mit der Entwicklung von Effektgeräten ist Frampton auch heutzutage noch beschäftigt und viele namhafte Saitenakrobaten zählen zu seiner Kundschaft. Aber auch musikalisch tut sich mal wieder etwas bei ihm. Seit en paar Wochen ist mit „Free“ eine neue Peter Frampton-CD auf dem Markt. Auf diesem Album geht es auch gleich richtig schön rockig los. Da scheint kein Platz für Weichspielerei, schöner dreckiger Rock scheint das Gebot der Stunde zu sein. Das klingt alles sehr vielversprechend, hatte der Meister doch in den letzten Jahren mit seinen Veröffentlichungen nicht immer überzeugen können. Leider kann das Album im weiteren Verlauf nicht ganz das halten, was die ersten Songs versprechen. Mit zunehmender Spieldauer verflüchtigt sich die Spannung der ersten Minuten ein wenig. Dabei wird die ganze Angelegenheit allerdings nie langweilig, sie büßt lediglich ein wenig an Klasse ein. Das absolute Highlight
dieses Albums stellt aber eine Coverversion dar: Framptons Einspielung
von George Harrisons „While My Guitar Gently Weeps“ kann man getrost als
eine der besten Versionen dieses Songs überhaupt bezeichnen und man
genießt jede der knapp sieben Minuten Spielzeit. Allein für
dieses Stück lohnt sich die Anschaffung der CD schon. Aber auch die
anderen Stücke sind . wir sagten es bereits – nicht ohne, so dass
man resümierend durchaus von einem gelungenen Album sprechen kann
– auch wenn „Now“ mit „Frampton Comes Alive“ nicht konkurrieren kann.
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