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Morgan
Nova Solis
Angel Air SJPCD 067
1972 ergatterten Morgan Fisher, späterer Keyboarder
von Mott The Hoople, und seine Band einen Plattenvertrag bei RCA Italien
sowie ein Studio in der Umgebung von Rom, in dem sie innerhalb von vier
Wochen ihr erstes Album aufnahmen. Gerade begann die Zeit des Progrock,
und Morgan schwammen auf dieser Welle mit: Eine wahre Keyboard- und Synthesizer-Orgie
bricht da über den Zuhörer hinein, kathedraleske Aufbauten und
ausufernde Spannungsbögen kennzeichnen das Album, und wer Emerson,
Lake & Palmer mag, wird an „Nova Solis“ kaum etwas auszusetzen haben:
lange Stücke, kurze Texte, eine Platte zum Entschweben, und von nichts
anderem handelt denn auch der Titeltrack, der damals eine ganze LP-Seite
einnahm und eine Reise in den Weltraum beschreibt.
Besonders Queen-Fans dürfen beim Hören von
„Nova Solis“ ein unerwartetes Wiedersehen feiern, denn der Sänger
von Morgan war niemand anderes als Tim Staffell (dessen etwas quäkige
Stimme freilich mit dem ehedem glockenreinen Organ Greg Lakes nicht mitkommt),
zuvor bei Smile zugunsten von Freddie Mercury ausrangiert, und ein Teil
der Space-Suite ist das von der einzigen LP dieser Band bekannte „Earth“.
Im Booklet erinnert sich Morgan Fisher unterhaltsam an die während
der Einspielung herrschenden Umstände und verliert aufschlußreiche
Worte zu jedem einzelnen Track. Fazit: Daß sie dieses Juwel dem Orkus
des Vergessens entrissen und wie sie es aufbereitet haben, gereicht den
Leutchen von Angel Air zur Ehre.
(Christian Mohr) |
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Tracklisting
Samarkhand The Golden (8:04) /
Alone (5:17) / War Games (7:03) / Nova Solis – A Suite: Theme / Floating
/ Take-Off / Asteroids / Earth / Hyperspace: The Return Home / Nova / May
I Remember / Theme (20:17) |
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