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La salle violette Alive STR 00028 Mit dieser CD komplettiert Carlos Perón seine „La salle“-Trilogie. Diesmal hat er das Album in Zusammenarbeit mit Radu Mrinescu, der für die großartige Produktion des Re-Releases von „Die schwarze Spinne“ verantwortlich zeichnet, aufgenommen. 58 Minuten lang entführen die beiden Musiker uns auf diesem Album in die Welt der erotischen elektronischen Klänge. Das Album zeichnet sich dadurch aus, dass Perón hier nur ganz behutsam mit Soundexperimenten und Tüfteleien umgeht. Das komplette Album wirkt sehr gut durchkonzipiert. Die Grundlage der Musik bilden immer wieder ruhige und fließende Keyboardteppiche, auf denen sich die weiteren Sounds, die gerne auch mal einen Tick in Richtung Jazz gehen, ausbreiten. „La salle violette“ wirkt dabei wie aus einem Guss. Zu keiner Phase des Albums hat der Hörer den Eindruck, da passe etwas nicht hundertprozentig in den Gesamtkontext. Daher scheint die CD auch ein wenig leichter zugänglich als einige andere von Peróns Werken. Das soll allerdings nicht heißen, das „La salle violette“ in irgend einer Weise ein plattes oder gar banales Album geworden ist. Auch für diese CD gilt: Je häufiger man sich das Werk zu Gemüte führt, desto facettenreicher erscheint es. Trotzdem sei Einsteigern, die Carlos Perón nun kennen lernen möchten, diese Platte (neben „Porcellum Traianum“ natürlich) als Einstieg ans Herz gelegt. |
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