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Same Repertoire REP 4927 Als die Pretty Things 1965 ihr Debüt veröffentlichten, schlug dieses in Swinging London wie eine Bombe ein. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte noch keine Band dermaßen kompromisslos den Beat gespielt. Mit dieser Produktion hatte sich erstmals der dreckige, bodenständige Rock an die Öffentlichkeit gewagt. Hatte man bis zu diesem Zeitpunkt geglaubt die Rolling Stones seien die bösen Buben des Geschäfts, sah man sich nun eines besseren belehrt. Ähnlich wie die Musik ihrer Kollegen, wurzelte auch die der Pretty Things im amerikanischen Blues und R&B. Sie fügten dem Ganzen jedoch einen extrem harten Rhythmus, dreckige, bisweilen verzerrte und laute Gitarren und den passenden Gesang hinzu. Irgendwelche Konzessionen an den damals vorherrschenden Publikumsgeschmack machten Phil May, Dick Taylor und ihre Mitstreiter dabei nicht. Es war einzig und allein ihr Ding, das sie durchzogen. Wer es mochte, konnte sich freuen, wer nichts mit der Band anzufangen wusste, war halt selber schuld. So einfach war das damals noch... An dieser Geradlinigkeit ind der Weigerung, etwas anders zu tun, als das, was man selber wollte, hielt die Band im Übrigen auch im Laufe ihrer weiteren Karriere fest – wie wir noch sehen werden. Hört man sich dies Debüt heutzutage an, kann man auch nicht anders, als bewundert die Brauen hochzuziehen. Der harte Bluesrock der Pretty Things vermag auch knapp vierzig Jahre nach seinem Entstehen den Hörer zu fesseln und begeistern. Das ist alles andere, als verstaubte und biedere Musik aus der Zeit, als der Rock das Lärmen lernte. Ausgestattet ist die
CD mit sechs Bonustracks, die auch eingefleischten Fans der Band genug
Argumente liefern sollten, sich diese Scheibe zuzulegen.
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