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Deep Horizon Phantasmagoria Grämen Sie sich nicht, wenn es Ihnen beim Lesen des Namens PHIL SHOENFELD nicht gleich wie Schuppen von den Augen fällt. Obgleich der gute Mann schon einige Soloveröffentlichung für sich verbuchen kann und immerhin mit Größen wie den SONIC YOUTH, THE FALL oder LYDIA LUNCH im Studio gewesen ist, dürfte er einer breiteren Öffentlichkeit hierzulande nicht unbedingt ein Begriff sein. Dies zu ändern treten u.a. wir hiermit an! Einen guten Anfangspunkt dafür bietet die Dopeel-CD ?Deep Horizon?, , die allen Musikfans nur wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Hier finden sich auf 155 Minuten Spieldauer die schönsten musillaischen Perlen aus Shoenfelds Feder. Wer ein Faible für die etwas düsteren Töne in der Rockmusik hegt, kommt bei dieser Musik garantiert auf seine Kosten. Dabei erinnert SHÖENFELD gesanglich teilweise an LEONARD COHEN, allerdings erscheinen seine Kompositionen teilweise etwas ausufernder, wie beispielsweise das gut 10-minütige ?Ballad Of Elijah Cain?, einem absoluten Highlight auf dieser an Höhepunkten nun wirklich nicht armen Compilation. Aber esgeht nicht immer so getragen zu, wie in diesem Song. Bisweilen kann SHOENFELDT es auch ganz schön rocken und krachen lassen, dann wieder bedient er sich neuerer elektronischer Hilfsmittel (das alles natürlich wohldosiert). Was allen Tracks dabei aber gemeinsam ist, ist die düstere Grundstimmung. Auf diesem Gebiet macht ihm so schnell keiner etwas vor, auch nicht NICK CAVE. Alles in allem haben wir es heir mit einer ganz außergewöhnlich guten Scheibe zu tun, die uns einen Singer/Songwriter vorstellt, der nun aber endlich und ganz unbedingt aus dem Schattendasein ans Lixht gezerrt werden muss. Wer sich für düstere Sounds und ein wenig Trauer in der Musik erwärmen kann, muss von ?Deep Horizon? einfach begeistert sein. |
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