Mittwoch, 15 Juni, 2005

Zed Yago sind wieder da

Gerade flattert mir die Nachricht auf den Tisch, dass zum 4.7. mit einen brandneuen Album von Zed Yago zu rechnen ist. Der Silberling hört auf den Namen "The Invisable Guide". Da ist der Metalfan natürlich gespannt. Vor allen, da von der ursprügnlichen Besetzung der Band nicht allzu viel übrig geblieben ist. Insebsondere darf man gespannt auf die Fromtfrau Yvonne Durand sein. Aber hier nun moch ein paar O-Töne aus der Presseerklärung:

Zed Yago sind zurück und sie haben ein gigantisches Album im Gepäck. Das gute Stück trägt den Titel The Invisible Guide und zieht den Zuhörer schon nach wenigen Minuten in seinen Bann, woran Frontfrau Yvonne Durand nicht ganz unschuldig ist. Was für eine Stimme!
Schon beim ersten Hammer- Song Warroir of Fantasy wird einem klar, dass das Album mehr zu bieten hat, als nur einen ziemlich geilen Rock-Sound! Gerade die Texte, die aus der kreativen Feder von Lead-Sängerin Yvonne geflossen sind, runden die einzigartigen Melodien ihres Mannes Jimmy perfekt ab und dies zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Werk dieser beiden Musik-Genies!
Der sozialkritische Song Custer ist ein weiterer Beweis dafür, dass hier Musikgeschichte geschrieben wurde. Hart und ehrlich hält Zed Yago der Menschheit einen Spiegel vor und weist auf die Missstände unserer Gesellschaft hin, die leider viel zu oft durch unsere heutigen „Führer“ verursacht werden. Kriege, Völkermorde und Menschenrechtsverletzungen sind leider auch in unserer Zeit immer noch existent und teilweise schrecklicher als je zuvor…
Doch wer glaubt The Invisible Guide hält nur etwas für die Freunde der härteren Tonart bereit, der hat sich getäuscht, denn auch die Balladen des Albums können sich sehen und hören lassen.
Daydreams und Seven Seas schaffen es ohne weiteres in wenigen Sekunden eine Gänsehaut beim Zuhörer zu verursachen, oder einen Tagtraum zu erzeugen. Mit viel Gefühl in Stimme und Gitarre verliert man sich schneller als man will in seinen Gedanken und kann am Ende der beiden Songs nur noch eins sagen: „Repeat!“

Soweit also die offiziellen Verlautbarungen. Ob das Album wirklich hält, was die Plattenfirma verspricht, wird sich Anfang Juli zeigen. Ich bleibe auf jeden Fall am Ball!

Verfasst von Jürgen Brück um 14:35.48
Bearbeitet am: Mittwoch, 15 Juni, 2005 14:38.02
Rubrik: News

Freitag, 13 Mai, 2005

IN EXTREMO "Nur Ihr allein"

In Extremo werden Ende Mai mit einen neuen Album in Erscheinung treten. Vorab gibt es eine neue Single. Hier schon mal der Pressetext von Universal Music:

"Zu dienen ist uns eine Qual, ein Strick um den Hals - der kratzt nun mal..."
(In Extremo - "Nur Ihr Allein")

In Extremo machen einfach ganz genau das, wonach ihnen der Sinn steht. Und zwar immer genau dann, wenn ihnen der Sinn danach steht. Sie rocken. Mit alten und mit neuen Instrumenten. Mit einfach allem, was rocken kann, und was man in der Band spielen kann. Künstlich am Keyboard erzeugt wird bei den Berlinern kein einziger Ton. Und muss auch nicht - schließlich hat man es hier mit absoluten Multiinstrumentalisten zu tun, die nicht nur alles selbst spielen, sondern zu einem nicht unbeachtlichen Teil auch noch selbst bauen! In Extremo sind, wie kaum eine andere Gruppe, mit ihrer Musik verwachsen. In ihr treffen sich sieben völlig unterschiedliche Persönlichkeiten und verschmelzen zu einer extrem charakterstarken Mischung, die die Welt längst zu feiern gelernt hat. Und für diese Welt, ja genau, für euch alle, ist nun die passende Hymne entstanden: Nur Ihr Allein lautet ihr Name. Als Vorbote und erste Single des neuen Albums Mein Rasend Herz (VÖ am 30.05.) wird sie ab dem 17.Mai in zwei verschiedenen Versionen Einzug in die Plattenläden halten. Rockig und von Grund auf ehrlich ist sie geworden. So bodenständig, reif und direkt, wie sich selbst In Extremo bisher kaum präsentiert haben. Geprägt von den unzähligen Konzerten, die die Gruppe im Laufe der Jahre gespielt hat, und gefärbt von den vielen Erfahrungen, die sie dabei gemacht hat, besticht sie durch Roughness und Authentizität. Eine Hymne, die sofort mitreißt, und die Großes verkündet. Die Hymne einer Band, die stetig an sich selbst gewachsen ist und jetzt darauf und daran ist, über sich selbst hinaus zu wachsen. DIE Hymne eines der ganz wenigen wahren Originale der Musikszene.

Verfasst von Jürgen Brück um 18:05.47
Bearbeitet am: Freitag, 13 Mai, 2005 18:06.27
Rubrik: News

HipHop von rechts

HipHop stand lange in dem Ruf, irgendwie links und progressiv zu sein. Menschen wie der unvermeidliche Diedrich Diederichsen predigen seit Jahren die political correctness dieser Form von Jugendkultur und heben jeden, der halbwegs anständige Reime zustamde bringt, schleunigst auf den Schild.
In der "Süddeutschen Zeitung" findet sich heute ein sehr lesenwerter Artikle, der ein für alle mal mit diesen Ammenmärchen aufräumt. HipHop ist schon lange von den Nazis hierzulande entdeckt und auch auch bisweilen instrumentalisiert wird. Hier geht's zur online-Version dieses Artikels.
Verfasst von Jürgen Brück um 15:54.55
Bearbeitet am: Freitag, 13 Mai, 2005 15:56.07
Rubrik: News

Donnerstag, 07 April, 2005

Judith Holofernes im Gespräch

Interviewtermine sind für Bands wahrlich kein Zuckerschlecken. Der gilt es, den lieben langen Tag die gleichen Fragen mit der gleichen (vorgetäuschten) Begeisterung zu beantworten. Und so unterscheiden sich die gedruckten Niederschriften dieser Promotiongespräche später inhaltlich nur unwesentlich voneinander. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede, denn nicht jeder Musikjournalist vermag die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen und somit ein flüssiges Gespräch in Gang zu halten. Ulf Lippitz hat dies bei seinem Gespräch mit Judith Holefernes von »Wir sind Helden« geschafft. Sein Interview wurde heute in der Onlineausgabe des »Spiegel« veröffentlicht. Jeder, der sich für die Band interessiert, wird es sicher gerne lesen.

Das Interview findet ihr hier.

Verfasst von Jürgen Brück um 10:52.54
Rubrik: News

Livemusik für die PopKomm

Die Online-Ausgabe der "Schwäbischen Zeitung" meldete gestern unter Berufung auf die Presseagentur "dpa":

Berlin (dpa) Die Musikmesse Popkomm, die in diesem Jahr vom 14. bis 16. September in Berlin stattfindet, hat die ersten Bands für das Publikums-Festival verpflichtet. Das Programm werde den weltweiten Trend zu mehr handgemachter Live- Musik widerspiegeln, teilten die Popkomm-Veranstalter mit.
Gebucht wurden unter anderem Maryland aus Finnland, Hobotalk aus Schottland und EL*KE aus Berlin. Singer/Songwriter-Themen und die Orientierung am Jazz spielten dieses Jahr eine zentrale Rolle. «Die Menschen wollen wieder mehr echte Bands hören, und die Bewerbungen zeigen uns, dass der enormen Nachfrage auch ein höchst attraktives Angebot von vielen, vor allem jungen Bands aus Europa, den USA und Japan gegenübersteht», sagte Festival-Manager Dirk Schade.

Mehr Infos gibt's hier: www.popkomm.de
Und zur "Schwäbischen Zeitung" geht es hier.

Verfasst von Jürgen Brück um 7:42.03
Rubrik: News

Mittwoch, 06 April, 2005

DeutschPop - Chance für neue Bands?

Folgende Pressemeldung des neu gegründeten Labels "DeutschPop" erreichte mich soeben. Ich dokumentiere den Text hier im Wortlaut:

Das neue Label "DeutschPOP-musik für deutschland" sucht neue Musik und Künstler aus Deutschland für Deutschland in deutscher Sprache.
Es sprießen wieder einige kleine Musikpflänzchen in deutscher Sprache im Musikwald, aber alles in allem wurde in den vergangenen Jahrzehnten eine fast komplette Rodung in der deutschsprachigen Popmusik betrieben. Wir möchten etwas für Deutschland tun und sind der Meinung, dass ein Land welches wieder selbstbewußt und erfolgreich sein will auch wieder Musik in der eigenen Sprache braucht.
Aus diesem Grund haben wir das Musiklabel "DeutschPOP - musik für deutschland" gegründet und sind hierfür auf der Suche nach neuen Bands, Künstlern, Sänger/Liederschreibern, Liedermachern, Musikern, Konzertagenturen und vielen anderen, die daran mitarbeiten wollen, eine eigene deutschsprachige Musiklandschaft aufzubauen.
Unser Ziel ist es das Label DeutschPOP zu einer Plattform und Forum für deutschsprachige Musik zu machen.
Wer also PopMusik in deutscher Sprache machen möchte, oder uns dabei unterstützen will, soll sich bei uns melden.
Informationen sind auf unserer ersten Internetseite www.deutsch-pop.de zu finden.

Verfasst von Jürgen Brück um 12:49.17
Rubrik: News

Montag, 04 April, 2005

Der Muff von 1000 Jahren Musikbusiness

In der "Süddeutschen Zeitung" von heute findet sich ein netter Kommentar zur diesjährigen Echo-Verleihung, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Ihr findet ihn hier.
Verfasst von Jürgen Brück um 14:34.14
Rubrik: News